








Interdisziplinäre Zusammenarbeit der unterschiedlichen Forschungseinrichtungen sowie der Mix von Wissenschaft und unternehmerischem Denken standen im Mittelpunkt des Besuchs von Ekaterina Zaharieva an der ÖAW. Die EU-Kommissarin für Start-ups, Forschung und Innovation kam im Rahmen ihrer Wien-Visite an das vor einem Jahr neu gegründete AITHYRA-Institut für KI in der Biomedizin. Sie besichtigte die neu entstehenden Labore, unter anderem das Robotics Lab, das mit Hilfe rund um die Uhr Proben auswertet und mit Hilfe von KI neue Experimente durchführt.
Der rasante Fortschritt in der biomedizinischen Forschung war unter anderem Thema bei einem Gedankenaustausch mit ÖAW-Präsident Heinz Faßmann, Forschungsministerin Eva-Maria Holzleitner, Institutsdirektor Georg Winter und Managing Director Anita Ender sowie den ersten Gruppenleitern bei AITHYRA. Auch Repräsentant:innen der anderen Forschungseinrichtungen am Vienna BioCenter nahmen am Gespräch teil: die Vizerektorinnen der Universität Wien sowie der MedUni Wien Manuela Baccarini und Michaela Fritz sowie der Direktor des IMP Jan-Michael Peters.
Im Anschluss an ihren Besuch zeigte sich Zaharieva beeindruckt von der Arbeit bei AITHYRA und am BioCenter: „Was Sie hier in Wien aufgebaut haben, das ist ein Modell für andere EU-Mitgliedsstaaten. AITHYRA zeigt, was passiert, wenn KI, Life Sciences und eine unternehmerische Denkweise von Anfang an zusammenkommen“.
Präsident Faßmann ergänzte: „Wir konnten zeigen, dass in Wien absolute Spitzenforschung betrieben wird. Das BioCenter, an dem die ÖAW mit seinen Instituten eine Schlüsselrolle spielt, ist ein Paradebeispiel dafür, zu welchen Erfolgen Kooperationen der Forschungseinrichtungen untereinander, aber ebenso mit Start-ups und Industrie führen.“