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Zentraleuropäische Akademien der Wissenschaften im Kalten Krieg

Internationale Konferenz im Rahmen des Projekts "Bruchlinien und Kontinuitäten. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften im 20. Jahrhundert"

02.07.2014

Vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer. Mit dem Zerfall der kommunistischen
Staatenwelt seit 1989 endete auch die Systemkonkurrenz zwischen Ost
und West. Eine internationale Konferenz der Österreichischen Akademie
der Wissenschaften (IKT) nimmt diesen Jahrestag zum Anlass, um
Wissenschaftsakademien in der Zeit des Kalten Krieges zu beleuchten.
Die Konferenz „Zentraleuropäische Akademien der Wissenschaften im
Kalten Krieg. Transformationsprozesse im Spannungsfeld von Abgrenzung
und Annäherung“ geht der Frage nach, wie zentraleuropäische Akademien
der Wissenschaften (Österreich, BRD und DDR, Ungarn, Tschechische
Republik, Slowakische Republik, Slowenien, Polen, Rumänien) im Kontext
des Ost-West-Konflikts und der Systemkonkurrenz agierten. Der Blick soll
verstärkt auf die frühe Phase des Kalten Krieges gerichtet werden, in der
die Handlungsspielräume der Akademien im Spannungsfeld zwischen
Autonomie und politischer Intervention neu ausverhandelt und neue
Organisationsstrukturen implementiert wurden.

Konzept und Organisation

Österreichische Akademie der Wissenschaften
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte (IKT)
Projektteam PD Dr. Johannes Feichtinger, PD Dr. Heidemarie Uhl
In Kooperation mit der
Arbeitsgruppe zur Geschichte der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften

Programm