Wiener Forschungsergebnisse bringen Hoffnung für Millionen PatientInnen mit chronischen Bluterkrankungen weltweit
10.12.2013Die Entdeckung einer genetischen Mutation, die für rund 15 Prozent aller Myeloproliferativen Neoplasien (MPN) verantwortlich zeichnet, bringt Hoffnung für Millionen von den chronischen Blutbildungsstörungen betroffenen Menschen weltweit. Die Ergebnisse der Wiener Studie, die am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der ÖAW und der Medizinischen Universität Wien durchgeführt wurde, schließen eine diagnostische Lücke und liefern die molekularbiologische Erklärung für drei Viertel all jener Fälle, deren Ursache bisher unbekannt war. Die Studie wurde am 10. Dezember 2013 im renommierten New England Journal of Medicine (NEJM) publiziert und dem Fachpublikum beim weltweit wichtigsten Hämatologie Kongress, dem Jahrestreffen der American Society of Hematology, 7.-10.12. 2013, in New Orleans vorgestellt.
Ab der Bekanntgabe im Dezember 2013 werden Behandlungen in hämatologischen Ambulanzen und Spitälern weltweit auf der Diagnose basieren, die in Zusammenarbeit der Wiener Forschungsgruppen um Robert Kralovics am CeMM und Heinz Gisslinger an der Medizinischen Universität gefunden wurde.
Die Ergebnisse werden am 13. Dezember 2013 im Rahmen der Pressekonferenz in Wien präsentiert:
Die Gesprächspartner sind:
Markus Müller, Vizerektor der Medizinischen Universität Wien
Giulio Superti-Furga, Wissenschaftlicher Direktor, CeMM Forschungsinstitut für Molekulare Medizin
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Robert Kralovics, Studienleiter, Forschungsgruppenleiter am CeMM
Heinz Gisslinger, Co-Autor, Klinische Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie,
Universitätsklinik für Innere Medizin I
PatientenvertreterInnen
Datum: 13.12.2013, um 9.00 Uhr
Ort: Café Landtmann, Löwelzimmer, Universitätsring 4, 1010 Wien
Wir laden Sie herzlich ein, an der Pressekonferenz teilzunehmen und bitten um Anmeldung unter:
eschweng(at)cemm.at
Phone +43-1-40160-70051
Kontakt:
Eva Schweng, MAS
Public Relations Manager
CeMM Research Center for Molecular Medicine
of the Austrian Academy of Sciences
Tel.: +43-1-40160-70051
eschweng(at)cemm.oeaw.ac.at
Lazarettgasse 14, AKH BT 25.3, 1090 Vienna
www.cemm.oeaw.ac.at
Mag. Johannes Angerer
Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Universität Wien
Tel.: 01/ 40 160 11 501
pr(at)meduniwien.ac.at
Spitalgasse 23, 1090 Wien
www.meduniwien.ac.at