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Turbulenz der Sonnenwinde

Kinetische Alfvén-Wellen treffen elektromagnetische Whistlerwellen: Bei Untersuchung der Sonnenwindturbulenzen werden neue Wege beschritten

06.02.2014

Wird die Erde von starken Sonnenwinden erfasst, ist von strahlenden Polarlichtern bis hin zu gravierenden Störungen in der Satellitenkommunikation mit vielem zu rechnen. Die Frage, warum Sonnenwinde so viel (Zerstörungs-)Kraft entwickeln, beschäftigt die Astrophysik seit Jahrzehnten.

In jüngster Zeit wird dabei der Untersuchung den Turbulenzen innerhalb der Sonnenwinde und dabei speziell den Turbulenzen auf kinetischer Ebene besondere Aufmerksamkeit zuteil. Diese konnten zwar in Untersuchungen nachgewiesen, aber noch nicht schlüssig erklärt werden.

Navin Dwivedi, Forscher am Grazer ÖAW-Institut für Weltraumforschung IWF, entwickelte dafür ein Modell, in dem Erklärungsansätze wie die sogenannten „kinetischen Alfvén Wellen“ mit den elektromagnetischen „Whistlerwellen“ kombiniert werden sollen. Am 6. Februar berichtet er in dem Seminar „Waves and turbulence in space plasmas“ am Grazer IWF, wie diese neuen Wege bei der Erklärung der Sonnenwindturbulenzen behilflich sein können.