

Die frühe Bronzezeit steht im Mittelpunkt der Forschungen von Felix Höflmayer. Nun erhält der APART-Stipendiat am ÖAW-Institut für Orientalische und Europäische Archäologie (OREA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) einen START-Preis des Wissenschaftsfonds FWF für seine wissenschaftlichen Leistungen. Das gab der FWF am 13. Juni 2016 bekannt. Der mit bis zu 1,2 Millionen Euro dotierte Preis stellt die bedeutendste Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler/innen in Österreich dar, er ermöglicht Jungforscher/innen aller Disziplinen, Forschungen langfristig und finanziell abgesichert zu planen.
Höflmayer studierte Ägyptologie und Klassische Archäologie an der Universität Wien. Von 2005 bis 2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Spezialforschungsbereich SCIEM 2000 (Synchronisation of Civilisations in the Eastern Mediterranean in the Second Millennium BC) der ÖAW, anschließend forschte er an der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts sowie am Oriental Institute der University of Chicago. Seit 2015 wird er mit einem APART-Stipendium der ÖAW gefördert. Am OREA untersucht er unter anderem die Beziehungen Ägyptens mit dem Vorderen Orient im 4. und 3. Jahrtausend v. Chr.
Für seine Forschungsarbeiten erhielt Höflmayer bereits mehrere Förderungen. Neben dem nunmehrigen START-Preis und dem APART-Stipendium wurde seine wissenschaftliche Arbeit bisher u.a. von der Fritz Thyssen Stiftung und mit einem UCLA Transdisciplinary Seed Grant der University of California unterstützt. Für die ÖAW stellt die Verleihung an Höflmayer den ingesamt bereits 20. START-Preis dar.