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Staatlicher Antikommunismus im Kalten Krieg

Workshop über den staatlichen Antikommunismus als identitätsstiftende Ideologie der Bonner Republik

03.11.2014

Der staatliche Antikommunismus in der Bonner Republik war bis Anfang der 1960er Jahre eine wichtige identitätsstiftende Integrations- und Brückenideologie. Er zielte auf die innere staatliche Konsolidierung der noch ungefestigten westdeutschen Demokratie und erweiterte den Spielraum der damaligen Gesellschaft im Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Stefan Creuzberger vom Historischen Institut der Universität Rostock startet den 4. Workshop Internationale Geschichte, veranstaltet vom ÖAW-Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung in Kooperation mit der Universität Wien, mit seinem Vortrag „Staatlicher Antikommunismus und die politische Kultur des Kalten Kriegs: Das Beispiel der frühen Bundesrepublik“. Oliver Rathkolb vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und Maximilian Graf vom INZ werden Creuzbergers Thesen kommentieren.

Weitere Informationen

 

Termin:
3. November 2014, 15:00–17:00 Uhr

Ort:
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung
Konferenzraum
Strohgasse 45/Mezzanin
1030 Wien

Kontakt:
Mag. Dr. Barbara Haider-Wilson, MAS
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung

barbara.haider(at)oeaw.ac.at
T +43 1 51581-7327