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Robert Oppenheimer: Inside the Centre

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften und die Wittgenstein Initiative laden ein zum Vortrag von RAY MONK

31.01.2014

Robert Oppenheimer, 1904 in New York geboren, Absolvent der Harvard
University, Doktorand in Göttingen und Leiter des Manhattan-Projekts
ist eine der schillerndsten und facettenreichsten Figuren des an
herausragenden Persönlichkeiten keineswegs armen 20. Jahrhunderts.
Bereits in den 20er Jahren einer der großen Wissenschaftler der
Quantenmechanik, leitet er ab 1942 die Forschung und Entwicklung
zum Bau der ersten Atombombe.
1946 erhält er dafür die höchste zivile Auszeichnung der USA – die
Medal for Merit. Dennoch wendet er sich in den folgenden Jahren
vehement gegen die Entwicklung der Wasserstoffbombe, muss sich
1954 einer Sicherheitsanhörung stellen und gilt fortan bis zu seinem
Tod 1967 als politisch bedenklich.

Ray Monk ist Autor von Ludwig Wittgenstein: The Duty of Genius
und Bertrand Russell: The Spirit of Solitude & The Ghost of Madness
und lehrt als Professor der Philosophie an der University of
Southampton, England.


Einführung durch Anton Zeilinger, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

 

In Kooperation mit DER STANDARD