
Die Stätten neolithischer Weidewirtschaft in den Alpen erstrecken sich vom Schweizer Mittelland bis zum Mittelmeer. Neue Forschungsarbeiten geben Aufschluss über die Herdenhaltung, Fütterungspraktiken und die Rolle der Weidewirtschaft im Alltag der alpinen Pionierbauern.
Auf Einladung des Archäologischen Instituts der ÖAW gibt Lucie Martin, Archäologin an der Universität Genf, bei einem Hybridvortrag der Reihe "Neue Bioarchäologische Forschungen" zum Thema "The origins of alpine pastoralism — Bioarchaeological research at Neolithic pastoral sites" einen Überblick über den aktuellen Wissensstand. Besonderes Augenmerk legt sie auf die Nutzung von Pflanzen und andere bioarchäologische Parameter, die dazu beitragen, die frühen agrar- und weidewirtschaftlichen Systeme der Region besser zu verstehen.
Information
Termin:
13. Jänner 2026, 18.30 Uhr (CET)
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 3. Stock, SR 1
Georg-Coch-Platz
1010 Wien
und Online via Zoom
Meeting-ID: 697 4663 9977, Kenncode: pTtpR4
Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Xenia Milota
T +43 1 52581-3483
Österreichisches Archäologisches Institut der ÖAW