ÖAW-Institute an drei neuen FWF-Förderungen beteiligt
03.12.2025
Im Bereich der Quantentechnologie bringt der neue Spezialforschungsbereich „Quantensysteme von neutralen Atomen mit hoher Konnektivität“ Forscher:innen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), dem Institute of Science and Technology Austria (ISTA), der Universität Innsbruck, der Universität Wien und der Technischen Universität Wien zusammen. Unter der Koordination von Thomas Pohl (TU Wien) wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Theorie und Experiment an atomaren und molekularen Quantensystemen vorangetrieben, mit dem Ziel, neue Materiezustände zu verstehen und Quantentechnologien zu entwickeln.
Erfolgreiche Projekte verlängert
Darüber hinaus verlängert der FWF die Förderung bestehender Spezialforschungsbereiche, an denen die ÖAW beteiligt ist:
- Meiose (Koordination: Verena Jantsch-Plunger, Universität Wien) mit Beteiligung des GMI - Gregor Mendel Instituts für Molekulare Pflanzenbiologie der ÖAW sowie des ISTA.
- Computergestütztes elektrisches Maschinenlabor (Koordination: Annette Mütze, TU Graz) in Kooperation mit dem Johann Radon Institut der ÖAW und Partnerinstitutionen in Österreich und Deutschland.
„Spezialforschungsbereiche vereinen führende Wissenschaftler:innen aus Österreich und international, um komplexe Forschungsfragen gemeinsam zu bearbeiten, die alleine nicht lösbar wären“, betont FWF-Präsident Christof Gattringer. Mit der Beteiligung der ÖAW werden die interdisziplinären Netzwerke in den Bereichen Quantenphysik, Molekularbiologie und Maschinelle Entwicklung entscheidend gestärkt.
Die neuen Förderungen zeigen die zentrale Rolle der ÖAW in der österreichischen Spitzenforschung und ihre enge Vernetzung mit führenden nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen.
