Neutralität war nach dem Ende der Napoleonischen Kriege bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs die vorherrschende außenpolitische Haltung der europäischen Staaten, wenn anderswo ein Konflikt ausbrach.
Beim 6. Workshop Internationale Geschichte, organisiert von David Schriffl und Barbara Haider-Wilson vom ÖAW-Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung in Kooperation mit Thomas Angerer vom Institut für Geschichte der Universität Wien, erklärt Maartje Abbenhuis von der Universität von Auckland die zentrale Bedeutung der Neutralität im dynamischen Gefüge europäischer Politik im „langen“ 19. Jahrhundert - eine Politik der Nichteinmischung, die sowohl große wie auch kleine Mächten anstrebten.
Maartje Abbenhuis' Vortrag „Europe‘s balance and the age of neutrals, 1815-1915“ wird kommentiert von Peter Becker, Universität Wien, IÖG/Institut für Geschichte, Miroslav Šedivý, Universität von Westböhmen, Pilsen, Institut für Geschichtswissenschaften und Miloš Vec, Universität Wien, Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte.
Einladung
Termin:
21. Mai 2015, 14:30 Uhr – 17:30 Uhr
Ort:
Österreichische Akademie der Wissesnchaften, Seminarräume im Erdgeschoß
Wohllebengasse 12-14
1040 Wien
Kontakt:
Dr. David Schriffl
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung - INZ
Internationale Geschichte
T +43 1 51581-7328
