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Neutralität und europäische Machtbalance

Ein Workshop mit der Historikerin Maarte Abbenhuis analysiert, wie Neutralität als bevorzugte Politik europäischer Mächte die Machtbalance im 19. Jahrhundert erhalten hat.

 

21.05.2015
Neutralität hat im 19. Jh gute Dienste getan; im 1. Weltkrieg wird die Position der neutralen Niederlande zwischen Großbritannien und Deutschland als kritisch empfunden. Bild: Public Domain

Neutralität war nach dem Ende der Napoleonischen Kriege bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs die vorherrschende außenpolitische Haltung der europäischen Staaten, wenn anderswo ein Konflikt ausbrach.
Beim 6. Workshop Internationale Geschichte, organisiert von David Schriffl und Barbara Haider-Wilson vom ÖAW-Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung in Kooperation mit Thomas Angerer vom Institut für Geschichte der Universität Wien, erklärt Maartje Abbenhuis von der Universität von Auckland die zentrale Bedeutung der Neutralität im dynamischen Gefüge europäischer Politik im „langen“ 19. Jahrhundert - eine Politik der Nichteinmischung, die sowohl große wie auch kleine Mächten anstrebten.

Maartje Abbenhuis' Vortrag  „Europe‘s balance and the age of neutrals, 1815-1915“ wird kommentiert von Peter Becker, Universität Wien, IÖG/Institut für Geschichte, Miroslav Šedivý, Universität von Westböhmen, Pilsen, Institut für Geschichtswissenschaften und Miloš Vec, Universität Wien, Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte.

Einladung

 

Termin:
21. Mai 2015, 14:30 Uhr – 17:30 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissesnchaften, Seminarräume im Erdgeschoß
Wohllebengasse 12-14
1040 Wien

Kontakt:
Dr. David Schriffl
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung - INZ 
Internationale Geschichte
T +43 1 51581-7328