Back

Neues zur solaren Plasmaheizung

Philippe Bourdin über eine immer exaktere 3D-Simulation, die die der Klärung einer astronomisch brisanten Frage vorantreibt

06.03.2014

Die Plasmaheizung in der Korona der Sonne gibt der Astronomie seit Jahrzehnten große Rätsel auf. Modernste Supercomputer gepaart mit satellitengestützten Beobachtungen ermöglichen nun neue Einsichten in diesen Prozess, der für das Verständnis der Sonnenenergie von großer Bedeutung ist.

Die 3D-Simulation einer magnetisch besonders aktiven Region auf der Sonne und der Vergleich mit zeitgleichen Beobachtungen des Sterns hat sich dazu bereits als zielführend erwiesen: Die Plasma-Prozesse der Sonne können inzwischen so präzise simuliert werden, dass die solare Plasmaheizung immer besser anhand des Modells ergründet werden kann. Philippe Bourdin, Forscher am ÖAW-Institut für Weltraumforschung, erläutert in seinem Seminar „3D MHD Model of the Solar Corona versus Observation“, wie das gelingt.