Er sollte Demokratie, Freiheit und Wohlstand bringen, endete aber in Krieg, Zerstörung und Chaos: Der arabische Frühling hat aus Libyen ein gespaltenes Land gemacht, in dem Gewalt zum Alltag gehört und das in eine ungewisse Zukunft blickt. Zweieinhalb Jahre nach dem Sturz Muammar al-Gaddafis verhindern eine schwache Zentralregierung, mächtige lokale Milizen sowie militante Islamisten mit ihrem Ringen um die Macht den Übergang des Landes zu einer stabilen Nachkriegsordnung.
Unter dem Titel „Das Chaos in Libyen: Gewinner, Verlierer und Szenarien“ erörtert Gudrun Harrer, Nahostexpertin und Leitende Redakteurin des Standard, im Gespräch mit dem Libyen-Kenner Wolfram Lacher von der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik die Situation des nordafrikanischen Landes und seiner Bewohner.
Der Jour Fixe „Nahost Aktuell“ wird von der Österreichischen Orient-Gesellschaft Hammer-Purgstall in Kooperation mit dem Institut für Orientalistik der Universität Wien, dem Standard und dem ÖAW-Institut für Sozialanthropologie organisiert.
ermin:
3. März 2014, 19:00
Ort:
Institut für Sozialanthropologie
Seminarraum 1 + 2
Apostelgasse 23
1030 Wien
Kontakt:
Mag. a Odile Kommer
Institut für Sozialanthropologie (ISA) der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Apostelgasse 23/2
1030 Wien
T +43 1 51581-6454
odile.kommer(at)oeaw.ac.at