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Keramikscherben als Schriftstücke

Hélène Cuvigny berichtet über die Perspektive einer Papyrologin auf die Erforschung beschrifteter Tonscherben aus ptolemäischer Zeit in Ägypten.

15.06.2015
Beschriftete Keramik aus ptolemäischer Zeit.. Bild: Cuvigny

Hélène Cuvigny, Papyrologin am CNRS in Paris, ist Mitglied eines interdisziplinären Projektteams, das sich mit Ausgrabungen aus der Zeit der hellenistischen Ptolemäerkönige in Ägypten (3. Jhdt. v. Chr.) beschäftigt. In diesem Projekt arbeitet sie nicht mit Papyrus als „Datenträger“, sondern mit beschrifteten Keramikscherben, die vor kurzem nahe der Stadt Edfu in der oberägyptischen Wüste ausgegraben wurden.

Ihr Vortrag „The Greek Ostraca from Bir Samut (Eastern Desert of Egypt, 3rd cent. BC)“  widmet sich – auf Einladung des ÖAW-Instituts für Kulturgeschichte der Antike, Abt. Documenta Antiqua – den aktuellen Forschungsergebnissen zum ägyptischem Alltagsleben der Periode, wie es sich aus den griechischen Texten (meist Rechnungen und Briefe aus der Verwaltung) erschließt.

Hélène Cuvigny als Mitglied des Projektteams

 

Termin:
15. Juni 2015, 18:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt:
Ida Muharemovic, B.A. 
Institut für Kulturgeschichte der Antike - IKAnt   
T +43 1 51581-3483