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Islamische Hochzeiten in säkularen Staaten

Die Sozialanthropologin Annelies Moors analysiert eine niederländische Kontroverse, bei der religiöse, sexuelle und säkulare Motivationen aufeinander treffen.

26.02.2015

Das Thema „Islamische Hochzeiten“ wird in den Niederlanden heiß diskutiert. Jene Art zu heiraten wird von offizieller Seite  als Bedrohung für die öffentliche Sicherheit und als nachteilig für muslimische Frauen dargestellt. Die Diskussion zeigt, wie ein säkularer Staat versucht, religiös-sexuelle Bereiche bestimmter Bevölkerungsteile zum öffentlichen Anliegen zu machen und regulierend einzugreifen.

Die Sozialanthropologin Annelies Moors von der Universiteit Amsterdam analysiert im Rahmen der  International Guest Lecture am ÖAW-Institut für Sozialanthropologie zum Thema „Islamic marriages and the secular rule: religion, sexuality and the public/private divide” die Beweggründe und Handlungsräume bei islamischen Hochzeiten und setzt diese in Zusammenhang mit hegemonialen Normvorstellungen.

Programm

 

Termin:
26. Februar 2015, 16:00 Uhr

Ort:
Seminarraum 1
Apostelgasse 23
1030 Wien

Kontakt:
Mag.a Odile Kommer
Institut für Sozialanthropologie
T +43 1 51581-6450