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Isidor von Pelusium

Christopher Jones von der Harvard Universität stellt die Bedeutung des frühchristlichen Mönchs und außergewöhnlichen Briefeschreibers ins Zentrum seines Vortrags.

19.10.2015
Bild: Wikimedie/Public Domain
Bild: Wikimedie/Public Domain

Isidor von Pelusium (ca. 360-440) war ein hoch gebildeter Ägyptischer Mönch. Von ihm sind mehr als 2000 Briefe erhalten, die erst nach und nach als reiche Quellen für die Sozial- und Religionsgeschichte des östlichen Mittelmeerraums seiner Zeit erkannt werden. In seinen, in klarem Attischen Griechisch verfassten, Briefen zeigt sich seine umfassende Bildung, beispielsweise wenn er Autoren wie Plato zitiert, um die Argumentation hellenischer (nichtchristlicher) Briefpartner zu entkräften; wenn er anspruchsvolle Traktate zu Themen wie „das Schicksal“ verfasst und wenn er das Wesentliche des Christentums verteidigt, nachdem es durch kirchliche Misswirtschaft in Verruf geraten war.
 
Christopher Jones (emeritus George Martin Lane Professor of the Classics and of History, Harvard University) spricht auf Einladung des ÖAW-Instituts für Kulturgeschicher der Antike über  “Isidore of Pelusium, Sophist and Monk” und die reiche Quelle seines umfassenden Briefwechsels.

 

Termin:
19. Oktober 2015, 18:00 Uhr (Vortrag in Englisch)

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt:
Ida Muharemovic , B.A.
Tel: +43 1 51581-3483

 

 

 


Institut für Kulturgeschichte der Antike - IKAnt