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Information & Emotion im sozialen Netz

Der Philosoph Konrad Paul Liessmann im Gespräch mit Hubert Christian Ehalt über Aspekte des Miteinanders auf sozialen Medien

30.09.2015
Bild: Wikimedia/CC
Bild: Wikimedia/CC

Durch Social Media-Dienste wird die Zahl der KommunikationspartnerInnen für alle TeilnehmerInnen im Web nicht nur multipliziert, sondern mit der größtmöglichen Zahl potenziert. Per Mausklick kann ein Akteur/eine Akteurin allen der fast drei Milliarden TeilnehmerInnen am weltweiten Netz einen Smiley, ein Like oder einen Gruß schicken. Aber auch differenzierte Botschaften werden übermittelt. Geschäfte am Finanzmarkt werden in Sekundenbruchteilen abgewickelt. Seit langem schon sind die Fachcommunitys miteinander vernetzt, sodass der Austausch von wissenschaftlichen Ergebnissen gleichsam ohne Übermittlungszeitverzögerung – in Echtzeit – geschieht. Und die Liebe?

Gegenwärtig machen es das Short Message Service und Messenger möglich, dass an einem Tag hunderte Botschaften mit allen Schattierungen zwischen Gefühl und Vernunft übermittelt werden. Nach Belieben können AkteurInnen entscheiden, wie groß die "Öffentlichkeit" ist, die man am privaten und intimen Geschehen teilhaben lassen möchte. Bei der Veranstaltung "Kommunikation in Sozialen Medien" wird der Philosoph Konrad Paul Liessmann im Gespräch mit dem Sozialhistoriker Hubert Christian Ehalt, Präsident der Gesellschaft der Freunde der ÖAW, unterschiedliche Aspekte des Miteinanders auf sozialen Medien behandeln.

Weitere Informationen

 

Termin:
30. September 2015, 19:15 Uhr

Ort:
Festsaal der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Kontakt:
Andrea Traxler
Gesellschaft der Freunde der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Sprache:
Deutsch

Um Anmeldung wird gebeten!