
Gravitationswellen wurden hundert Jahre, nachdem sie Albert Einstein postuliert hatte, bei der Kollision zweier Schwarzer Löcher 2015 direkt gemessen. Dieser Meilenstein in der Geschichte der Astronomie wurde 2017 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Nach wie vor sind aber viele Fragen in Theorie und Praxis ungelöst.
Die Graduiertenschule für Astroteilchenphysik, die ISAPP 2025, zum Thema "Gravitational Waves from theory to detection" lädt Jungwissenschaftler:innen ein, mit internationalen Expert:innen aktuelle Forschungsfragen zu Gravitationswellen zu diskutieren. Im Fokus steht die Frage, wie Gravitationswellen aus der Allgemeinen Relativitätstheorie entstehen und wie sie mit modernen Technologien nachgewiesen werden können. Gravitationswellendetektoren, astrophysikalische Quellen, Multimessenger-Astronomie und Quantensensorik sind Beispiele für die Kernthemen, die den Studierenden vermittelt werden. Die Vorlesungen werden durch praktische Übungen ergänzt.
ISAPP ist ein Konsortium von 40 europäischen Institutionen, die seit mehr als 20 Jahren Doktorandenschulen für Astroteilchenphysik organisieren. Das Wiener Institut für Hochenergiephysik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist Mitglied des Konsortiums. Die Konferenz wird vom Erwin-Schrödinger-Institut für Mathematik und Physik (ESI) ausgerichtet.
Information
Termin:
7. bis 18. Juli 2025
Ort:
Erwin Schrödinger International Institute for Mathematics and Physics (ESI)
Boltzmanngasse 9
1090 Wien
Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Mag. Brigitte de Monte
T: +43 1 515 81 - 2815
Institut für Hochenergiephysik der ÖAW