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Geschichtsstunde mit Rosetta

Mark Bentley über eine Kometenjägerin, die Einblicke in die Entstehung des Sonnensystems ermöglichen soll

18.03.2014

Im Anfang war die Molekülwolke: Bei der Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems steht der Ausgangspunkt inzwischen fest. Deutlich unklarer ist aber, wie aus den Gas- und Staubwolken jene Planeten und Körper entstehen konnten, die heute unser System bilden. Neue Einblicke in diesen Teil der galaktischen Geschichte erhofft man sich daher von der Untersuchung reisender Kometen.

Fliegende Schatzkisten
Für die Wissenschaft stellen diese nichts anderes als fliegende Schatzkisten dar: Im Gegensatz zu Planeten und Asteroiden haben sich Kometen nach ihrer Entstehung nur wenig verändert. An ihnen lässt sich daher ablesen, wie aus den ursprünglichen Staubpartikel als elementaren Bausteinen unseres Sonnensystems größere zusammenhängende Körper wurden.

Kometenjägerin
Dieser Rückblick in die galaktische Geschichte soll auch dank Rosetta, der Kometenmission der European Space Agency ESA, erfolgen. Diese wird demnächst nach zehnjähriger Reisezeit ihr Studienobjekt erreichen. Mark Bentley, Physiker und Weltraumforscher am ÖAW-Institut für Weltraumforschung, erläutert in seinem VortragAuf der Jagd nach den Bausteinen des Sonnensystems“, wie dies gelingen soll und welche konkreten Erkenntnisse man sich von der Mission erhofft.

Termin:
18. März 2014, 19:00

Ort:
Hörsaal VI
Alte Technik
Rechbauerstr. 12/P
8010 Graz

Kontakt:
Mag. Alexandra Scherr
Public Relations
Institut für Weltraumforschung der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Schmiedlstraße 6, 8042 Graz, Austria

T: +43-316-4120-414
F: +43-316-4120-490
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