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Gemeinnützigkeitspaket stärkt Forschung

Die ÖAW begrüßt die von der Bundesregierung vorgestellten Maßnahmen zur Begünstigung der Gemeinnützigkeit

24.03.2015

Gute Nachrichten für den Forschungsstandort Österreich: Das von der Bundesregierung präsentierte Gemeinnützigkeitspaket wird insbesondere Wissenschaft und Forschung in mehrfacher Hinsicht stärken. Neben neuen Mitteln für den Forschungs- und Bildungsbereich ist unter anderem mit einer Verbesserung des Investitionsklimas und Impulsen für die Beschäftigung zu rechnen. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) begrüßt die von der Bundesregierung vorgestellten Maßnahmen ausdrücklich.

Im Detail verspricht das bei der Regierungsklausur in Krems geschnürte Gemeinnützigkeitspaket zunächst neue Mittel für Forschungs- und Bildungsmaßnahmen: Für Einkommensanteile über einer Million Euro wird -  befristet auf fünf Jahre - ein erhöhter Steuersatz von 55 Prozent eingehoben. Die dabei generierten Mehreinnahmen werden in einen Österreich-Fonds fließen, der speziell für Forschungs- und Bildungsmaßnahmen genutzt werden wird. Zudem wird die Anhebung der Forschungsprämie von zehn auf zwölf Prozent die F&E-Investitionen von Unternehmen in Österreich ankurbeln.

Neue Anreize

Die Einrichtung eines pauschalen Zuzugsfreibetrags, der beispielsweise Umzugskosten und Sprachkurse berücksichtigen wird, schafft darüber hinaus neue steuerliche Anreize für hochqualifizierte Forscher/innen und Wissenschaftler/innen, in Österreich zu arbeiten und stärkt damit den Forschungsstandort im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe.

Die Umgestaltung der Rahmenbedingungen für die Gemeinnützigkeit wird zudem das zivilgesellschaftliche Engagement für Wissenschaft und Forschung fördern. Das Gemeinnützigkeitspaket vereinfacht das gemeinnützige Stiftungsrecht. Damit wird frisches privates Kapital auch für Wissenschaft und Forschung mobilisiert.

Insgesamt verspricht sich die Bundesregierung von der Umsetzung des Gemeinnützigkeitspakets die Schaffung von Arbeitsplätzen. Neben sozialen Bereichen und der Bildung werden insbesondere  Wissenschaft und Forschung von den Maßnahmen profitieren.