
Die Länder des ehemaligen Jugoslawiens sowie Albanien beherbergen römische, griechische und prähistorische Stätten, die seit dem frühen 19. Jahrhundert wissenschaftlich erhalten und erforscht werden. Die ersten Balkanarchäologen kamen meist aus Österreich, Frankreich, Großbritannien, Russland, Italien und Deutschland. Diese europäischen Mächte aber verfolgten geopolitische, imperial-koloniale und andere Ziele auf dem Balkan, die die wissenschaftlichen Ziele möglicherweise in den Hintergrund treten ließen.
Maximilian Georg, Historiker und Marie Skłodowska Curie Postdoctoral Fellow am Institut für Kulturwissenschaften (IKW) der ÖAW, untersucht beim Jour fixe Kulturwissenschaften des IKW zum Thema "Die europäischen Mächte und Archäologie auf dem Balkan, ca. 1800-1918" in vergleichender Perspektive, wie sich vor diesem Hintergrund die Aktivitäten der ausländischen Archäologen bis zum Ende des Ersten Weltkriegs entfalteten.
Information
Termin:
23. Jänner 2025, 16:30 Uhr
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Museumszimmer
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien
Kontakt:
Mag. Caroline Hofer
T: +43 1 51581-3310
Institut für Kulturwissenschaften der ÖAW