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Erfolgreiche Young Academy Distinguished Lecture

Alfred Mele und Anne Sophie Meincke diskutierten, was die Philosophie von der Biologie über den freien Willen lernen kann.

10.06.2025
Anne Sophie steht am Podium und hält ihren Vortrag. Auf dem Screen im Hintergrund ist der Titel bzw. die zentrale These ihres Vortrags projiziert: "Free Will is Real and Biology Explains Why".
Anne Sophie Meincke bei ihrem Vortrag. (c) privat

Alfred Mele, Professor an der Florida State University, zeigte in seinem Kurzvortrag anhand einer kritischen Analyse der Experimente des Neurobiologen Benjamin Libet, dass die Neurobiologie entgegen gängigen Behauptungen keinen schlüssigen Beweis gegen die Willensfreiheit liefert. Anne Sophie Meincke, Philosophin an der Universität Wien und Mitglied der Jungen Akademie, legte anschließend dar, wie die Willensfreiheit sich tatsächlich mit Hilfe der Biologie verteidigen lässt, nämlich im Rahmen eines empirisch fundierten Verständnisses als evolutionär entstandene biologische Funktion.

Unter der Moderation von Kognitionsbiologin Alice Auersperg, ebenfalls Mitglied der Jungen Akademie, fand anschließend eine spannende Diskussion mit dem Publikum statt.

Ebenso wie die letzte Lecture, die von unserem Mitglied Sandra Müller gehostet worden war, war auch bei dieser Veranstaltung die Nachfrage groß. Die Anmeldungen mussten daher frühzeitig geschlossen werden.

Wir freuen uns über das breite Interesse an unserer Young Academy Distinguished Lecture Series und bedanken uns bei unserem Publikum für die anregenden Beiträge!

Die Distinguished Lecture kann hier nachgehört werden.

Weitere aktuelle Beiträge von Anne Sophie Meincke zum Thema der Distinguished Lecture:

https://www.derstandard.at/story/3000000270961/willensfreiheit-metaphysische-illusion-oder-biologische-funktion

https://science.orf.at/stories/3230802/

https://oe1.orf.at/programm/20250626/798338/Wittgensteinpreis-KI-Henne-Ei-Gletscher

https://oe1.orf.at/programm/20250630/798507/Links-schlafende-Katzen-freier-Wille