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Dienst nach Vorschrift? Vergleichende Studien zum „Gnomon des Idios Logos“

Fallsammlung „Gnomon des Idios Logos“ diente im römischen Ägypten als Rechtsgrundlage - Althistoriker und Juristen befassen sich mit vergleichenden Studien dieser einzigartigen Quelle

19.06.2014

Welche testamentarischen Reche hatten Frauen im antiken römischen Ägypten? Wie klärte man Erbschaftsfragen bei unehelichen Kindern? Und welche Rolle spielten dabei verschriftlichte Rechtsfälle? Antworten darauf versprechen sich Rechtshistoriker von dem Studium einer einzigartigen Sammlung antiker Fallentscheidungen: dem „Gnomon des Idios Logos“.

Entstanden ab dem ausgehenden 1. Jahrhundert vor Christus, ist der „Gnomon des Idios Logos“ heute in zwei Überliefungen erhalten, die gleichermaßen wertvolle wie faszinierende Einblicke in die antike Rechtssprechung erlauben. Das Dritte Internationale Wiener Kolloquium zur Antiken Rechtsgeschichte „Dienst nach Vorschrift? Vergleichende Studien zum ‚Gnomon des Idios Logos‘“, veranstaltet vom ÖAW-Institut für Kulturgeschichte der Antike (Documenta Antiqua) und dem Institut für Alte Geschichte der Universität Wien, rückt diese Quelle ins Zentrum - um sie aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten.


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