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„...die Welt steht auf keinen Fall mehr lang“

Vom Kometenglauben zur Kometenforschung: Bruno Besser zeigt, wie aus der Angst vor Himmelskörpern eine Wissenschaft wurde

11.03.2014

Schon von alters her wurden scheinbar aus dem Nichts am Himmelszelt erscheinende Kometen als Vorboten größeren Unglücks angesehen. Obwohl die Astronomie seit dem 16. Jahrhundert große Fortschritte machte, hat sich in großen Teilen der Bevölkerung die Furcht vor den unerwarteten Himmelskörpern lange erhalten: Auch zur Wiederkunft des Halley’schen Kometen im Jahr 1910 wurden alte Weltuntergangsszenarien neu heraufbeschworen.

Meteorologe und Geophysiker Bruno Besser zeichnet in seinem Vortrag „Da wird einem halt angst und bang, die Welt steht auf keinen Fall mehr lang“ diesen Wandel vom frühneuzeitlichen Komentenglauben bis zur modernen Kometenforschung nach. Einsatz werden dabei nicht zuletzt frühneuzeitliche Druckwerke aus der Steiermark finden.