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Die Abkühlung des Hohen Nordens

US-Quartärgeologin Julie Brigham-Grette präsentiert im Rahmen der Eduard Suess Lectures ein außergewöhnliches sibirisches Klimaarchiv.

21.01.2015

Der riesige Kratersee in Sibirien, Crater Lake El’gygytgyn, stellt für die Wissenschaft ein einmaliges Klimaarchiv dar. Bohrkerne machen die schrittweise Abkühlung, die sich vor etwa drei Millionen Jahren beschleunigte, nachvollziehbar. Davor war Grönland im Sommer noch eisfrei, und Wälder wuchsen bis hoch in den Norden. El’gygytgyn-Bohrkerne geben darüber hinaus Auskunft über weithin ausstrahlende, globale Klimaphänomene, wie etwa die gegenseitige Beeinflussung der beiden Hemisphären.

Julie Brigham-Grette vom Department of Geoscience der University of Massachusetts-Amherst (USA) berichtet im Rahmen der Eduard Suess Lectures von der Spurensuche im eisigen Norden, für die ein Meteoriteneinschlag vor 3,6 Millionen Jahren die Voraussetzungen geschaffen hat.
Moderation: Christian Köberl, ÖAW, Uni Wien

Programm

 

Termin:
21. Jänner 2015, 18:15 Uhr

Ort:
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Festsaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Kontakt:
Dr. Marianne Baumgart
Koordination Kommissionen/Mitglieder
T +43 1 51581-1290
marianne.baumgart(at)oeaw.ac.at