Der Einsatz gezielter Bombardements auch und vor allem ziviler Ziele erlebte im Zweiten Weltkrieg seinen von allen Seiten betriebenen Höhepunkt. Besonders schwer war Japans Zivilbevölkerung von den immer präziseren und tödlicheren Einsätzen betroffen.
Japans „Heimatfront“ stand aber auch im Fokus der eigenen Kriegsführer. Die vielfach untersuchte Transformation Japans zu einem autoritären Staat setzte gezielt auf die Schaffung einer disziplinierten, patriotischen und kriegswilligen Gesellschaft – und zwar nicht erst seit Beginn des Krieges. Dafür studierte Japans Regime auch eingehend die Modelle zur Massenmobilisierung, die in Großbritannien, aber auch in der Sowjetunion Anwendung fanden.
Sheldon Garon, Historiker an der Princeton University und Experte für die „Heimatfronten“ im Zweiten Weltkrieg, berichtet in zwei Vorträgen, wie die Zivilbevölkerung Japans zu einem entscheidenden Faktor für den Ausgang des Krieges wurde.
Weitere Informationen:
- „On the Transnational Destruction of Cities“ (30. Jänner 2014)
- „Fascism and Total War“ (31. Jänner 2014)
Termin:
30. Januar 2014, 18:30
„On the Transnational Destruction of Cities“
31. Januar 2014, 17:00
„Fascism and Total War“
Ort:
30. Januar 2014
Institut für Ostasienwissenschaften
Japanologie
Seminarraum 1
AAKH Campus, Hof 2
Spitalgasse 2
1090 Wien
31. Januar 2014
Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens
Seminarraum 1
Apostelgasse 23
1030 Wien
Kontakt:
Dr. Bernhard Scheid
Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Japanologie
T (+43-1) 51581-6424
bernhard.scheid@?oeaw.ac.at