
Digitale Plattformen und Künstliche Intelligenz (KI) verändern die Bedingungen demokratischer Öffentlichkeit grundlegend. Meinungsfreiheit, Regulierung sozialer Medien, staatliche Souveränität und der Einsatz von KI in öffentlichen Institutionen stehen dabei zunehmend in einem Spannungsverhältnis. In einer öffentlichen Sitzung der philosophisch-historischen Klasse der ÖAW diskutieren Expert:innen aktuelle Herausforderungen für Demokratie und Rechtsstaat.
Im Zentrum stehen Kurzvorträge zur Demokratie in digitalen Gesellschaften, zur transatlantischen Kontroverse rund um die Regulierung sozialer Medien sowie zu der Frage, ob KI demokratische Institutionen aushöhlt. Anschließend werden die Themen in einer Panel-Diskussion vertieft.
Einführung:
Barbara Prainsack (Universität Wien): Warum Demokratie in digitalen Gesellschaften multidisziplinäre Ansätze braucht
Kurzvorträge:
Sonja Puntscher Riekmann (ÖAW): Freiheit und Regulierung der sozialen Medien: eine EU-US-Kontroverse
Hendrik Wagenaar (Universität Wien): “The perfect storm“: Höhlt Künstliche Intelligenz unsere Institutionen aus?
Panel-Diskussion:
Mit den Vortragenden sowie Matthias Karmasin (ÖAW), Astrid Mager (ÖAW) und Ina Wagner (Technische Universität Wien).
Anmeldung für die Teilnahme vor Ort (Mitglieder der ÖAW ausgenommen)
Information
Termin:
5. März 2026, voraussichtlich um 17:15 Uhr (kann sich etwas verzögern)
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Sitzungssaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien
Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Natalie Kapfer-Rupp, BA
T: +43 1 51581-3633
Aktuariat: Administration Gelehrtengesellschaft