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Das Burgtheater in der Ersten Republik

Das Institut für Kulturwissenschaften der ÖAW lädt zur Präsentation eines Bandes über das Wiener Burgtheater von Elisabeth Großegger ein.

Tuesday 09.06.2026 06:06 pm
Buchcover © Verlag der ÖAW

Mit der Ausrufung der Republik Österreich am 12. November 1918 ändert sich auch der Status der Hoftheater. Die staatliche Verwaltung übernimmt Ende November die beiden Theater und überführt sie aus dem kaiserlichen Hofärar ins Budget der jungen Republik. Schon die sich wandelnde Adresse des Burgtheaters zeigt die politischen Umbrüche: Aus dem "Franzensring", der offiziellen Adresse des Hofburgtheaters, wird der "Ring des 12. November". Das "k. k. Hofburgtheater" – wie es in goldener Inschrift am Haus bis heute heißt – tauscht seine kaiserliche Adresse mit der republikanischen. Seine Aufgabe liegt nun nicht mehr in der Repräsentation des Herrscherhauses und der plurikulturellen Monarchie, sondern muss neu definiert werden.

Die Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Großegger beleuchtet Repräsentation, demokratische Öffentlichkeit und österreichische Identität im Zeitraum zwischen 1918‒1938 im Band "Das Burgtheater in der Ersten Republik". Der Band ist im ÖAW-Verlag erschienen und enthält auch Beiträge Katharina Wessely und Michaela Kuklova. Das Institut für Kulturwissenschaften der ÖAW lädt zur Präsentation dieses Bandes in den Theatersaal der ÖAW ein.

Anmeldung

 

Information

 

Termin:
9. Juni 2026, 18:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Mag. Caroline Hofer
T: +43 1 51581-3310
Institut für Kulturwissenschaften der ÖAW