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Christianisierung in Stein gemeißelt

Antonio Felle berichtet über Verbreitung und die Rolle biblischer Inhalte in antiken Inschriften

28.04.2014

"In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm." - Grabmal-Inschriften wie dieser in Israel gefundene Vers aus dem Lukas-Evangelium sind in der Antike eine Seltenheit. Umso bedeutender sind derartige Funde, um die Verwendung biblischer Inhalte in antiken Inschriften und damit die Ausbreitung der biblischen Kultur in der Spätantike zu entschlüsseln.

In seinem Vortrag "The Bible in the ancient Christian inscriptions (III-VIII cent. CE)" untersucht Antonio Felle, Professor für Christliche Archäologie an der Universität Bari, diese Entwicklungen bis zum Beginn des Mittelalters. Im Rahmen der Vortragsreihe des ÖAW-Instituts für Kulturgeschichte der Antike trifft er dabei Rückschlüsse in zeitlicher, räumlicher und sozialer Hinsicht, die sich aus der untersuchten Verbreitung biblischer Zitierungen ergeben.

 

Termin:
28. April 2014, 18:00

Ort:
Theatersaal der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Sprache:
Englisch

Kontakt:Susanne VörösmartyInstitut für Kulturgeschichte der AntikeÖsterreichische Akademie der Wissenschaften1010 Wien, Bäckerstrasse 13T: +43 1 51 581 [email protected]