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Biographische Forschungswerte

Daniela Angetter über die wissenschaftliche Bedeutung von Nationalbiographien

16.09.2014

In seinem Leben als Wissenschaftler und Politiker revolutionierte Eduard Sueß die Geowissenschaften und trieb den Bau der Wiener Hochquellenwasserleitung voran. Für seine Leistungen wurden dem Sohn eines Fabrikanten eine Reihe von Auszeichnungen und Mitgliedschaften verliehen, Sueß verstarb im Jahr 1914 in Wien. Biographische Daten zu bedeutenden Personen wie Eduard Sueß sammelt das Österreichische Biographische Lexikon der ÖAW. Aber welchen Wert haben derartige Informationen für die Erforschung von sozialen, kulturellen oder politischen Zusammenhängen und Entwicklungen eines Landes?

Dieser Frage geht Daniela Angetter vom ÖAW-Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung in ihrem Vortrag „Taugen Nationalbiographien für die Forschung? Ein Schweiz-österreichischer Vergleich“ auf den Grund. Anhand eines Vergleichs zwischen dem Österreichischen Biographischen Lexikon und dem Historischen Lexikon der Schweiz werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Nationalbiographien und damit deren potenzielle und effektive wissenschaftliche Bedeutung aufgezeigt.

Aufgrund des beschränkten Platzangebots wird um Anmeldung per Mail an ulrike.rack(at)oeaw.ac.at bis 12. September 2014 ersucht.

 

Termin:
16. September 2014, 16:00

Ort:
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung
Strohgasse 45
Mezzanin
1030 Wien

Kontakt:
Ulrike Rack
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung
ulrike.rack(at)oeaw.ac.at
T +43 1 51581-2601