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Beispiel Atommülllager: Infrastruktur und Ausgleich für Belastungen

Der Rechtswissenschaftler Ulrich Smeddinck führt bei einem ITA-Seminar der ÖAW in das Thema der Kompensationen für Infrastrukturen am Beispiel der Realisierung eines Endlagers für Atommüll in Deutschland ein.

Tuesday 10.06.2025 01:06 pm
© Ulrich Smeddinck

Eine funktionierende Infrastruktur ist für die Gesellschaft notwendig, die dafür erforderlichen Maßnahmen sind aber oft unbeliebt. Wie soll auf Widerstand reagiert werden? Welche Ansätze der Kompensation für notwendige Infrastrukturen werden aktuell diskutiert?

Beim nächsten ITA-Seminar am Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW zum Thema "Infrastruktur und Ausgleich für Belastungen" nimmt Ulrich Smeddinck, Rechtswissenschaftler und Senior Researcher am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) in Karlsruhe dieses Thema in den Blick. Am Beispiel der Realisierung eines Endlagers für Atommüll in Deutschland stellt er als neuartiges Instrument die "Standortvereinbarung" inklusive innovativer und intensiver Öffentlichkeitsbeteiligung vor. Zudem fragt Smeddinck, ob und wie dieser Ansatz für weitere Transformationsprozesse, und zur Stärkung der Demokratie, genutzt werden sollte.

Weitere Informationen

Anmeldung bei tamail(at)oeaw.ac.at

Information

 

Termin:
10. Juni 2025, 13:30 bis 15:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Burse
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt:
Denise Riedlinger, M.A., Mag. Thomas Bayer
presse.ita(at)oeaw.ac.at
T: +43 1 51581-6577
Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW