Back

Auf den Spuren eines Forschungsreisenden

Neues Buch über eine einzigartige Sammlung zum mongolischen Alltag am Ende des 19. Jahrhunderts

26.02.2014

Den österreichischen Forschungsreisenden Hans Leder ereilte ein vielen Sammlern vertrautes Schicksal: Die ethnografischen Kollektionen über die Mongolei, die er auf seinen Reisen gegen Ende des 19. Jahrhunderts anlegte, wurden in Europa ignoriert, belächelt oder allenfalls akzeptiert. Die Gegenstände der Sammlung, vorwiegend buddhistische Ritualgegenstände, wurden schließlich auf unterschiedliche Museen verstreut, das Gesamtbild der Kollektion ging verloren und Leder selbst blieb die Anerkennung für seine Leistungen verwehrt.

Die Zusammenführung dieser Gegenstände war daher eines der Ziele, die sich ein österreichisches Forschungsprojekt setzte. Die Ergebnisse daraus werden nun publiziert: Der Band „The Mongolian Collections. Retracing Hans Leder“, herausgegeben von Maria-Katharina Lang und Stefan Bauer, arbeitet dabei nicht nur Leders Blickwinkel heraus, sondern präsentiert und beschreibt auch detailliert die Objekte der in ihrer Fülle und Authentizität einzigartigen Sammlung. Der Verein Weltmuseum Wien Friends, das Institut für Sozialanthropologie der ÖAW sowie der Verlag der ÖAW laden zu Vortrag und musikbegleiteter Präsentation dieses Buches.

Termin:
26. Februar 2014, 19:00

Ort:
Weltmuseum Wien
Heldenplatz
1010 Wien

Kontakt:
Christian Sonnleitner
Verlag der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Christian.Sonnleitner(at)oeaw.ac.at
T (+43 1) 51581 / 3402