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Antisemitismus in der österreichischen Arbeiterbewegung

In der Arbeiterbewegung gabe es sowohl Antisemitismus wie auch das Auftreten dagegen. Beim Jour fixe Kulturwissenschaften beleuchtet der Historiker Dieter J. Hecht beide Realitäten insbesondere im Zeitraum zwischen 1945 und der Ära Kreisky.

Thursday 05.06.2025 04:06 pm
© Foto von Michael Dziedzic auf Unsplash

In der Arbeiterbewegung war Antisemitismus sowohl vor als auch nach der Shoah weit verbreitet, andererseits trat die Arbeiterbewegung aber auch aktiv gegen Antisemitismus auf und propagierte die gleichberechtigte Einbindung von jüdischen Aktivistinnen und Aktivisten.

Beim Jour fixe Kulturwissenschaften des Instituts für Kulturwissenschaften (IKW) der ÖAW zum Thema "Antisemitismus in der österreichischen Arbeiterbewegung von 1945 bis zur Ära Kreisky" stellt der Historiker Dieter J. Hecht sein aktuelles Forschungsprojekt an der ÖAW vor, in dem er theoretisch und praktisch auf die Spannung zwischen beiden Realitäten innerhalb der Arbeiterbewegung eingeht. Dieter J. Hecht ist seit 2025 Fellow für Antisemitismusforschung am IKW. Seine Forschungsschwerpunkte sind Jüdische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Jüdische Frauengeschichte und jüdisches Pressewesen, Erster Weltkrieg, Provenienzforschung im Bereich Restitution, Holocaust Studies und Antisemitismusforschung.

Weitere Informationen

Information

 

Termin:
5. Juni 2025, 16:30 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Burse
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Mag. Caroline Hofer
T: +43 1 51581-3310
Institut für Kulturwissenschaften der ÖAW