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Antiker Fernhandel zwischen Nahem und Fernem Osten

Der Kulturanthropologe Eivind Seland beleuchtet in seinem Vortrag den von Ägypten ostwärts ausgerichteten Handel im ersten Jahrhundert nach Chr.

04.12.2014

Eine besondere Quelle zur Erforschung der Handelsbeziehungen von Ägypten ostwärts bis zur Malaiischen Halbinsel, ist eine griechischsprachige Unterweisung (“Periplus Maris Erythraei”) über alle Belange des maritimen Fernhandels aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert. In Kombination mit archäologischen Artefakten, weiteren Textquellen und modernen Methoden der Netzwerkananalyse lässt sich ein Bild von der Dynamik wirtschaftlicher Beziehungen jener Zeit nachvollziehen.

Eivind Seland, Historiker und Kulturanthropologe der Universität Bergen (Norwegen) hat sich auf die Erforschung solcher Dynamiken in komplexen Gesellschaften der Antike spezialisiert. Auf Einladung des ÖAW-Instituts für Sozialanthropologie präsentiert er den aktuellen Stand der Forschung zur antiken Wirtschaftsgeschichte mit einem besonderen Fokus auf Erkenntnisse über “Periplus Maris Erythraei“. Mitveranstalter ist der SFB Visions of Community (FWF).

Weitere Informationen

 

Termin:
Donnerstag, 4. Dezember 2014, 16:30 Uhr

Ort:
Seminarraum 1
Apostelgasse 23
1030 Wien

Kontakt:
Mag.a Odile Kommer
Institut für Sozialanthropologie
T +43 1 51581-6450
odile.kommer(at)oeaw.ac.at