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Anatolien, Ephesos & Österreich

Die beiden Forscherinnen Barbara Horejs und Sabine Ladstätter präsentieren 120 Jahre spannende Archäologie unter österreichischer Federführung.

01.12.2015
Bild: Wikimedia/CC
Celsusbibliothek im antiken Ephesos

Westanatolien, insbesondere die Gegend um die antike Stadt Ephesos – heute Izmir, ist reich an archäologischen Schätzen, zu deren Hebung österreichische Wissenschaftler/innen wichtige Beiträge geliefert haben. Zwei in der Region sehr erfolgreiche Archäologinnen öffnen bei der Veranstaltungsreihe des FWF, „Am Puls“ mit "Anatolien, Ephesos & Österreich. 120 Jahre spannende Archäologie" ein Fenster zur antiken und prähistorischen Vergangenheit Westanatoliens.

Barbara Horejs, Direktorin des ÖAW-Instituts für Orientalische und Europäische Archäologie – OREA, präsentiert neueste Ergebnisse ihrer Ausgrabungen bei Ephesos, wo sie eine der ältesten Siedlungen der Menschheit entdeckt hat. Lange vor der klassischen Zeit, in der Jungsteinzeit, lebten hier Ackerbauern und Viehzüchter, deren Spuren uns heute helfen, die Ausbreitung der neolithischen Revolution nach Europa besser zu verstehen.

Sabine Ladstätter, Direktorin des Österreichischen Archäologischen Instituts, das ab Jänner 2016 Teil der ÖAW ist, gibt einen Einblick in die wechselvolle 120-jährige Geschichte der Ephesos-Ausgrabungen unter österreichischer Lizenz. Sie zeigt diese im Schatten der politischen Ereignisse von ihren Anfängen bis hin zur Entwicklung zu einem interdisziplinären Kompetenzzentrum für die Erforschung dieses Weltkulturerbes.

Einladung

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich: per Mail bei Katharina Schnell oder telefonisch: +43 1 505 70 44

 

Termin:
1. Dezember 2015, 18:00 Uhr

Ort:
Theater Akzent
Theresianumgasse 18
1040 Wien

Kontakt:
Katharina Schnell
Tel: +43 1 505 70 44