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Vertriebene Vernunft

Eine internationale Konferenz untersucht Schicksal und Bedeutung von vertriebenen und nach 1945 zurückgekehrten Wissenschaftler/inne/n und Künstler/inne/n

Friday 24.04.2015 , duration: 3 days
Bild: Karl Farkas. ÖNB/Wien CE 25/16

Karl Farkas, Kurth Rothschild, Fritz Lang, Ernst Florian Winter – und viele mehr: Von 1938 bis 1945 flüchten Tausende Wissenschaftler/innen und Künstler/innen vor dem Nationalsozialismus ins Exil. In ihrer neuen Umgebung gelingt es manchen dieser Flüchtlinge, rasch Fuß zu fassen. Andere finden nur unter Schwierigkeiten Anschluss. Und einige treten nach Ende des Krieges den ungewissen Weg zurück in die Heimat an. Ihr Beitrag zum Wiederaufbau Österreichs und Mitteleuropas, zur Revitalisierung der Wissenschaften und des Kulturbetriebes ist bemerkenswert – aber im Detail vielfach noch unerforscht.

Die internationale Konferenz „Exiles, Returnees and their Impact in the Humanities and Social Sciences in Austria and Central Europe“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) setzt sich zum Ziel, einen substanziellen Beitrag zur Beseitigung dieses Defizits zu leisten. Veranstaltet von der ÖAW-Kommission The North Atlantic Triangle: Social and Cultural Exchange between Europe, the USA and Canada zeichnen Expert/inn/en aus dem In- und Ausland vom 24. bis 26. April 2015 ein vielfältiges Bild von persönlichen Schicksalen und historischen Entwicklungen. Neben jüngsten Erkenntnissen aus der biographischen bzw.  zeitgeschichtlichen Forschung sind neuartige Perspektiven und Impulse für Forschungsbereiche von der Kunst- und Kulturgeschichte über Wirtschaftswissenschaften bis hin zur Wissenschaftsgeschichte zu erwarten.

Programm

Weitere Informationen

Information

 

Termin:
24. bis 26. April 2015

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Vienna

Kontakt:
Kommission „The North Atlantic Triangle”
exil.konferenz(at)oeaw.ac.at
T + 43 1 51581-3640