
Wie wirkt sich die zunehmende Prägung von Kultur und Gesellschaft durch Medienkonsum auf das Handeln der Menschen aus? Wird es schwieriger, Verantwortung zu übernehmen, beziehungsweise dem Sog der „mediatisierten Welten“ Widerstand zu leisten?
Eine internationale Expertenkonferenz zum Thema „Responsibility and Resistance: Ethics in Mediatized Worlds“ beleuchtet den Raum für ethisches Handeln in dem technologisch getriebenen Prozess der Mediatisierung des gesamten Lebens. Der thematische Bogen spannt sich von der Unterhaltung, über Bildung, Wirtschaft, Hilfsorganisationen bis hin zur Mediatisierung des organisierten Verbrechens. Matthias Karmasin und Tobias Eberwein vom ÖAW-Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung - CMC / Alpen Adria Universität Klagenfurt, haben die Tagung gemeinsam mit Friedrich Krotz von der Universität Bremen (DFG-Schwerpunktprogramm „Mediatisierte Welten“) und Matthias Rath von der Pädagogischen Universität Ludwigsburg organisiert. Am Donnerstagabend ist die Konferenz auch für ein öffentliches Publikum offen: Matthias Karmasin und Tobias Eberwein sprechen in einer Public Keynote über "Mediatization as a Challenge to Media Ethics". Im Anschluss daran wird das Interdisciplinary Media Ethics Center (IMEC) imit eine Podiumsdiskussion eröffnet.
Information
Termin:
10. bis 11. Dezember 2015
Public Lecture und Eröffnung des Interdisciplinary Media Ethics Center (IMEC): 10. Dezember 2015, 18:00 Uhr
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Johannessaal
Dr. Iganz Seipel-Platz 2
Kontakt:
Mag. Ingrid Serini
T +43 1 51581-3113
Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung der ÖAW - CMC