
Wien gilt als Welthauptstadt der Fiaker. Als unverzichtbare Transportmittel, als Zugtiere für Kutschen und Straßenbahnen, als Reittiere oder auch als Prestige- oder Herrschaftsobjekte waren Pferde jahrhundertelang fester Bestandteil der Wiener Alltagskultur. Schätzungsweise um die 200.000 Pferde lebten gegen Ende des 19. Jahrhunderts in der Hauptstadt.
In seinem neuen Buch „Rösser in Wien“, erschienen im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) durchleuchtet Gottfried Brem, Mitglied der ÖAW und emeritierter Professor für Tierzucht und Genetik an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, die verschiedenen Rollen und Funktionen die Pferde in Wien innehatten und erklärt, warum der Aufstieg Wiens zur Großstadt ohne diese Tiere nicht denkbar gewesen wäre.
Gottfried Brem, Mitglied der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), ist Professor emeritus der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Er forscht an den Schnittstellen von Veterinärmedizin, Landwirtschaft und Biotechnologie. Sein neues Buch „Rösser in Wien“ ist im Verlag der ÖAW erschienen.
Information
Termin: 19. Oktober 2023, 17:00 Uhr
Ort: