Inmitten moderner, säkularisierter Gesellschaften wird die Religion zwar seit langem totgesagt - gestorben aber ist sie nie. Ein Phänomen, das, selbst nach der fundamentalen Religionskritik der „Masters of Suspicion“ Marx, Nietzsche und Freud, die Philosophie bis in die Gegenwart beschäftigt.
Gerade in der jüngeren Vergangenheit gingen der philosophischen Frage nach Rolle und Wesen der Religion in der modernen Gesellschaft neue Denkrichtungen, von Habermas über Derrida und Putnam bis hin zu Agamben, nach und fanden damit ein zunehmend erstarkendes Interesse. Mit acht Vorträgen und Diskussionen widmet sich das vom Österreichischen Historischen Institut Rom veranstaltete Symposium „Il dibattito filosofico sulla religione dopo la critica alla religione / Die philosophische Debatte über Religion nach der Religionskritik“ dieser Entwicklung und den zugrunde liegenden Fragen. Ziel ist, den Stand der internationalen philosophischen Debatte zu dieser Thematik auszuloten.
Information
Termin:
5. bis 6. März 2015
Ort:
Viale Bruno Buozzi, 111-113
00197 Rom, Italien
Kontakt:
Österreichisches Historisches Institut Rom
info(at)oehirom.it