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Neue Perspektiven auf den römischen Nahen Osten

Die internationale Konferenz „New Perspectives on the Roman Near East“ betrachtet den Nahen Osten als vielfältige und umkämpfte Welt innerhalb des Römischen Reiches.

Tuesday 27.10.2026 , duration: 3 days
Luftaufnahme der antiken Festung Masada auf einem steilen Felsplateau in der Judäischen Wüste, umgeben von karger Wüstenlandschaft und mit Blick auf das Tote Meer.
© Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0

Die internationale Konferenz „New Perspectives on the Roman Near East“ versammelt Fachleute aus Alter Geschichte, Archäologie, Papyrologie, Numismatik, Rechtsgeschichte und Judaistik, um zentrale Fragen zum antiken Nahen Osten im Zusammenhang mit dem Römischen Reich neu zu beleuchten. Im Mittelpunkt steht eine kürzlich veröffentlichte griechische Papyrusurkunde aus der Judäischen Wüste. Sie dokumentiert ein Verfahren wegen Urkundenfälschung und Steuerbetrugs, in das versklavte Menschen in den römischen Provinzen Judäa und Arabia verwickelt waren – in einer Zeit großer jüdischer Aufstände gegen Rom. Gemeinsam untersuchen die Forschenden den Fund und seinen möglichen Kontext in einem dynamischen Gebiet, in dem römische Institutionen auf griechische Kultur und vielfältige lokale Traditionen trafen. 

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Information

 

Termin: 
27. - 29. Oktober 2026

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Johannessaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Österreichische Akademie der Wissenschaften, Österreichisches Archäologisches Institut
Postsparkasse, 3. Stock, Seminarraum 2-3
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

Kontakt:
Dr. Anna Dolganov
Österreichisches Archäologisches Institut der ÖAW

Hinweis
Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.