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Moderne Krebsforschung: Immunabwehr und neue Therapiewege

Richard Moriggl zeigt in seinem Vortrag, wie moderne Krebsforschung genetische Veränderungen, Tumorumgebung und Immunabwehr zusammenführt und wie patientennahe Modelle neue zielgerichtete Kombinationstherapien ermöglichen.

Wednesday 14.10.2026 06:10 pm
Mikroskopische Aufnahmen von gefärbtem Lebergewebe mit unterschiedlich angeordneten Zellen und Zellstrukturen in violetten, rosa und blauen Farbtönen.
Mikroskopische Aufnahmen von Lebergewebe. © Richard Moriggl

Der Molekularbiologe Richard Moriggl spannt einen Bogen von der Geschichte der Krebsforschung bis zu heutigen technologischen Methoden. Er erläutert genetische Veränderungen, die bei Krebs entstehen und gezielt medikamentös beeinflusst werden können. Im Mittelpunkt stehen patientennahe Krebsorganoide – dreidimensionale Zellmodelle mit adulten Stammzellen. Sie helfen, das Zusammenspiel von Tumor und seiner Mikroumgebung zu untersuchen. Der Vortrag zeigt, wie verschiedene Zelltypen in diese Modelle integriert werden, um die Immunabwehr besser zu verstehen und zielgerichtete Medikamente in Kombinationen zu erproben. Ziel ist, Krebszellen wirksamer zu bekämpfen und die körpereigene Immunabwehr gezielt zu nutzen und zu schützen. Andreas Schwarcz, Präsident der Gesellschaft der Freunde der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, begrüßt das Publikum und moderiert den Abend.

Einladung

Anmeldung

Information

 

Termin: 
14. Oktober 2026, 18:30 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt:
Andrea Traxler
T: +43 1 51581-1510
Mobil: +43 664 8051511510
Gesellschaft der Freunde der ÖAW