
In Gesellschaften mit niedrigen Geburtenraten ist Migration der wichtigste Faktor für den Bevölkerungswandel und für die Aufrechterhaltung einer stabilen Erwerbsbevölkerung. Obwohl Migration oft vereinfacht dargestellt wird, handelt es sich um ein komplexes Phänomen, das schwer zu analysieren und vorherzusagen ist. Lokale und globale Krisen, darunter auch extreme Ereignisse infolge des Klimawandels, können groß angelegte Migrationsbewegungen innerhalb von Ländern und über Grenzen hinweg auslösen.
Diesem Thema widmet das Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital, eine Forschungskooperation von Universität Wien, IIASA und ÖAW, seine Jahreskonferenz "Demographic Perspectives on Migration in the 21st Century" und versammelt internationale Expert:innen, die Triebkräfte der Migration, kritische Schnittstellen und die Verhältnisse sowohl in den Herkunfts- als auch in den Aufnahmegesellschaften diskutieren. Der Bogen spannt sich von methodischen Ansätzen für bessere Prognosen und Schätzungen der Migration über Lebenslaufübergänge und demografisches Verhalten von Immigrant:innen bis hin zu arbeitsmarktpolitischen Folgen von Migrationsprozessen.
Information
Termin:
19. bis 21. November 2025
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien
und online
Kontakt:
Petra Schmutz
T: +43 1 51581-7740
Institut für Demographie der ÖAW