Rund um das Schwarze Meer begegnen sich seit Jahrhunderten Kulturen von großer ethnischer, sprachlicher, religiöser und sozialer Vielfalt. Sie leisteten einen wesentlichen Beitrag zu eurasischen Wirtschaftsbeziehungen, insbesondere seit der Öffnung des Schwarzen Meeres für die internationale Schifffahrt im Jahr 1774. Doch bei allen positiven Aspekten ethnischer und kultureller Vielfalt ist das Gebiet auch ein Ort politischer und militärischer Konflikte.
Eine internationale Konferenz, initiiert von Thede Kahl, Direktor des Instituts für Slawistik an der Universität Jena und Mitglied der ÖAW, stellt sich dem Thema „Ethno-kulturelle Diversität auf dem Balkan und im Kaukasus“ aus der Perspektive unterschiedlicher Fachbereiche. Der multidisziplinäre Blick ist die Voraussetzung, um der zunehmenden Komplexität der Region gerecht zu werden - einer Region, die vom Balkan im Westen bis zum Kaukasus im Osten, von der Krim bis zur Türkei im Süden reicht.
Information
Termin:
2. bis 4. März 2015
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Theatersaal
Sonnenfelsdgasse 19
1010 Wien
Kontakt:Thede.Kahl(at)uni-jena.de
Prof. Dr. Thede Kahl