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Im Schatten der Atombombe: Victor Weisskopf und die Verantwortung der Wissenschaft

Journalist und Buchautor Peter Illetschko erzählt vom Physiker Victor Weisskopf, dessen Leben zwischen wissenschaftlicher Spitzenforschung, Atombombe und Einsatz für Frieden stand.

Wednesday 28.10.2026 06:10 pm
Victor Weisskopf mit Brille, Anzug und Krawatte vor einer Tafel.
Victor Weisskopf, Inv. NB 530566 – B © Österreichische Nationalbibliothek

Der Physiker Victor Weisskopf, 1908 bis 2002, zählt zu den prägenden Wissenschaftern des 20. Jahrhunderts. Der aus Österreich stammende, aufgrund seiner jüdischen Herkunft zur Flucht gezwungene Forscher arbeitete mit Pauli, Heisenberg und Schrödinger, lehrte am MIT und leitete später das CERN. Im Manhattan-Projekt wirkte er an der Entwicklung der Atombombe mit. Als deren Folgen deutlich wurden, engagierte er sich entschlossen gegen Atomwaffen, für Frieden und Abrüstung. Journalist, Buchautor und Wissenschaftsvermittler Peter Illetschko zeichnet anhand seines neuen Buches Weisskopfs bewegtes Leben nach. Der Vortrag der Gesellschaft der Freunde der ÖAW beleuchtet auch seine Rolle als Musiker und Humanist sowie die bis heute aktuelle Frage nach der Verantwortung der Wissenschaft. 

Einladung

Anmeldung

Information

 

Termin: 
28. Oktober 2026, 18:30 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt:
Andrea Traxler
T: +43 1 51581-1510
Mobil: +43 664 8051511510
Gesellschaft der Freunde der ÖAW