
Ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. waren in Kontinentaleuropa, dem Mittelmeerraum und in Westasien Münzen in großen Mengen in Umlauf. Viele dieser Münzen haben sich erhalten und dienten ab der Renaissance der Wissenschaft als wichtige Quelle für die Erforschung von Geschichte, Wirtschaft und Kultur der Antike. Der unglaublichen Vielfalt an Münztypen und der teils unklaren räumlichen und zeitlichen Zuordnungen begegnete man ab dem 16. bis mit verschiedenen Ansätzen zur Systematisierung.
Aus moderner numismatischer Perspektive war es notwendig geworden, diese Ordnungssysteme genauer in den Blick zu nehmen. Die internationale Konferenz "Ordering the World in Coins. Classification Systems for Ancient Coinage in the Early Modern Period", zu der ÖAW und Universität Wien einladen, diskutiert übergreifende Beiträge zur Entstehung der heute gebräuchlichen numismatischen Ordnungssysteme sowie mehrere Fallstudien, die u.a. aus der aktuellen Forschung im Rahmen des Projekts Fontes Inediti Numismaticae Antiquae (FINA) stammen.
Information
Termin:
16. bis 18. Juni 2026
Orte:
Universität Wien, Institut für Numismatik und Geldgeschichte
Franz Klein-Gasse 1
1190 Wien
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Collegium
Bäckerstraße 13
1010 Wien
Theresianische Akademie, Bibliotheca Theresiana
Favoritenstraße 15
1040 Wien
Kontaktpersonen für Fragen, Anregungen, Feedback:
Dr. Ludovic Jouvet
T: +43 1 51581-4154
Österreichisches Archäologisches Institut der ÖAW
Univ.-Prof. Bernhard Woytek
Institut für Numismatik und Geldgeschichte der Universität Wien