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Die Sprache(n) der Wissenschaft

Der Verlag der ÖAW lädt zur Präsentation einer Studie unter Wissenschaftler:innen in Österreich ein, bei der Sprachkompetenz und Mehrsprachigkeit angesichts der Internationalisierung der Wissenschaft untersucht wurden. Die Ergebnisse wurden im Kontext sprach- und kommunikationswissenschaftlicher Befunde interpretiert.

Thursday 27.03.2025 06:03 pm
© Verlag der ÖAW

Welche Sprache(n) spricht die Wissenschaft? Ist Englisch die neue Lingua franca? Oder ist Mehrsprachigkeit in der Forschung noch immer wichtig? Fragen wie diese untersucht eine neue Studie, die von Max Haller, Dimitri Prandner und Alice Vadrot im Verlag der ÖAW herausgegeben wurde. Es zeigte sich unter anderem, dass Anglophonisierung nicht mit Internationalisierung gleichzusetzen ist, dass große Kultursprachen auch ein hohes Potential für die Entwicklung neuer Begriffe und Ideen darstellen und dass die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Öffentlichkeit den kompetenten Gebrauch der nationalen Sprachen voraussetzt. Der Band "Die Sprache(n) der Wissenschaft. Eine empirische Studie unter WissenschaftlerInnen in Österreich vor dem Hintergrund kommunikationswissenschaftlicher Befunde" wird nun an der ÖAW präsentiert.

Nach einer Vorstellung der wichtigsten Thesen und Befunde der beiden Soziologen Max Haller und Dimitri Prandner folgt eine Diskussion, die von der Politikwissenschaftlerin und Mitherausgeberin Alice Vadrot moderiert wird. Am Podium diskutieren Lina Feurstein, Vorsitzende der ÖH an der Universität Wien, Stefan Newerkla, Slawist an der Universität Wien und Paul Videsott, Philologe an der Freien Universität Bozen.

Weitere Informationen

Information

 

Termin:
27. März 2025, 18:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Johannessaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Mag. Ingeborg Lux
T: +43 - 51581-3411
Verlag der ÖAW