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Auf den Spuren einer gemeinsamen Weinkultur

Der langjährige F.A.Z.-Redakteur und Weinhistoriker Daniel Deckers beleuchtet bei einem Vortrag der Gesellschaft der Freunde der ÖAW die mitteleuropäische Weinkultur, die im 20. Jahrhundert nicht zuletzt aus politischen Gründen fragmentiert wurde.

Wednesday 15.04.2026 06:04 pm
Knospende Fruchtruten mit dem Lovoš (Lobosch) im Hintergrund © Daniel Deckers

Die besten Weißweine der habsburgischen Doppelmonarchie wuchsen einst im Süden des Herzogtums Steiermark, die Rotweine stammten wie die Süßweine aus der ungarischen Reichshälfte. Ab 1918 und den größten Teil des 20. Jahrhunderts zerschnitten staatliche Grenzen zusammenhängende Anbaugebiete und  politische Umwälzungen zogen die Weinwirtschaft in Mitleidenschaft. Über die Geschichte des Weinbaus in Mitteleuropa vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart hat Daniel Deckers vor kurzem im Böhlau Verlag ein Buch veröffentlicht.

Der Weinhistoriker präsentiert die Themen dieses Buches bei einem Vortrag der Gesellschaft der Freunde der ÖAW: In "Der entführte Westen. Wein und Weinbau in Mitteleuropa vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart" geht er zunächst auf die jahrhundertealte gemeinsame Weintradition ein und sucht schließlich nach Ansätzen, die fragmentierten Weinkulturräume Mitteleuropas wieder zu verbinden.

Einladung

Anmeldung erbeten per Mail an andrea.traxler(at)oeaw.ac.at

 

Information

 

Termin:
15. April 2026, 18:30 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Andrea Traxler
T: +43 1 51581-1510
Mobil: +43 664 8051511510
Gesellschaft der Freunde der ÖAW