Mo, 26.02.2024 9:00

Zwischen Osmanischem Reich und Habsburgermonarchie

Das Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW lädt zu einem Workshop ein, um epochenübergreifende Aspekte von Herrschaft und Raum am Beispiel Bosniens zu diskutieren.

Kupferstich aus dem Jahr 1789: "Prospect von Kayserlich und Türkisch Dubicza" © Wien Museum Inv.-Nr. 86622, CC0

Wie kann die Geschichte Bosniens heute interpretiert werden? Seit dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts bis zur Okkupation/Annexion durch Österreich-Ungarn in den Jahren 1878/1908 gehörte die Region zum Osmanischen Reich. Nach dem Frieden von Karlowitz 1699 verlief die Grenze zwischen den beiden Imperien bis 1878 entlang der südlichen, westlichen und nördlichen Grenzen Bosniens. Was für Wien die sogenannte Militärgrenze war, war für die Hohe Pforte ganz Bosnien. Bosnien gilt daher als klassischer Grenzraum, in dem die Interessen und Ansprüche zweier Imperien über mehr als zwei Jahrhunderte aufeinanderprallten. Die Herrschaftsausübung wurde maßgeblich von dieser spezifischen Konstellation beeinflusst.

Das Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW lädt zum Workshop "Zwischen Osmanischem Reich und Habsburgermonarchie" ein, bei dem epochenübergreifende Schlaglichter auf ausgewählte historische Aspekte von Herrschaft und Raum in einer Region geworfen werden, die die Politik bis heute vor besondere Herausforderungen stellt.

Programm

Anmeldung erbeten bis 23. Februar 2024 bei ulrike.rack(at)oeaw.ac.at

Informationen

 

Termine:
26. Februar 2024, 9:15 bis 17:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 3. Stock
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

Wissenschaftliche Kontaktpersonen:
Dr. Barbara Haider-Wilson
T: +43 1 51581-7327
Dr. Michael Portmann
T: +43 1 51581-7309
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW

 

 

 

 

 

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