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Rechnen mit dem Seelenheil. Heilsökonomie und Wallfahrt in der Frühen Neuzeit

Wie prägten Medien, Reliquien und Devotionalien die Wallfahrt und die Hoffnung auf Seelenheil? Die internationale Tagung untersucht religiöse Praktiken als soziale, mediale und ökonomische Prozesse.

Montag 19.10.2026 , Dauer: 2 Tage
Ausschnitt aus: Jakob Wilhelm Heckenauer, Ansicht des Frauenaltars im Wiener Stephansdom, um 1698
© Wien Museum, Ausschnitt aus: Jakob Wilhelm Heckenauer, Ansicht des Frauenaltars im Wiener Stephansdom, um 1698

Ausgehend vom FWF-Projekt SALVEMED untersucht die internationale Tagung die vielfältigen Mechanismen frühneuzeitlicher Wallfahrt. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Medien, Akteur und Strategien, durch die Gnadenorte als besondere Zielorte konstruiert wurden. Bildinszenierungen, Reliquien und Votivgaben verweisen dabei ebenso auf Vorstellungen vom Seelenheil wie Herstellung und Handel von Devotionalien auf ökonomische und sozialräumliche Verflechtungen. Diskutiert werden zudem Konkurrenz und Vernetzung von Wallfahrtsorten sowie das Verhältnis von Nah- und Distanzmedien. Welche Erwartungen und Wahrnehmungen prägten Pilger? Lässt sich von einem spezifischen „pilgrim gaze“ sprechen? Die Tagung beleuchtet diese Fragen anhand von Beispielen aus Europa, dem Heiligen Land und der iberischen Welt.

Programm

Anmeldung

Informationen

 

Termin:
19.-20. Oktober 2026

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 3. Stock
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

Kontakt
Doz.Dr. Werner Telesko
T: +43 1 51581-3592
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW