
Das Oppidum Altenburg-Rheinau wurde um 120 v. Chr. auf zwei Halbinseln des Rheins (CH, D) errichtet und gehörte im ersten Jahrhundert vor Christus zu den bedeutendsten spätkeltischen Großsiedlungen nördlich der Alpen. Seit kurzem gibt es zu dieser späteisenzeitlichen Handelsmetropole auch archäobotanische Studien, die dazu beitragen, die Pflanzenwirtschaft und die Beziehung der Menschen zu ihrer (pflanzlichen) Umwelt besser zu verstehen.
Auf Einladung des Österreichischen Archäologischen Instituts der ÖAW stellen Lisa Holler, Elena Marinova, Oliver Nelle, René Wollenweber, Martin Bartelheim und Günter Wieland ihre diesbezüglichen Forschungen in einem Hybridvortrag der Reihe "Neue Bioarchäologische Forschungen" vor. In "Das Oppidum Altenburg-Rheinau als Fenster in die Pflanzenwirtschaft einer frühen Stadt" präsentieren die deutschen Prähistoriker:innen die vorläufigen Analysen der Samen, Früchte und Holzkohlen sowie ihre Schlussfolgerungen zur Landnutzung, zum Nutzpflanzenspektrum und zum Wegwerfverhalten der frühen Städter:innen.
Informationen
Termin:
7. April 2026, 18.30 Uhr (CEST)
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 3. Stock, SR 1
Georg-Coch-Platz
1010 Wien
Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
oeai-event(at)oeaw.ac.at
Österreichisches Archäologisches Institut der ÖAW