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Das Oppidum Altenburg-Rheinau als Fenster in die Pflanzenwirtschaft einer frühen Stadt

Hybridvortrag von Lisa Holler, Elena Marinova, Oliver Nelle, René Wollenweber, Martin Bartelheim und Günter Wieland

Dienstag 07.04.2026 06:04 Uhr
© LAD Baden-Württemberg/Christoph Steffen

Trotz der langen archäologischen Forschungstradition an zentraleuropäischen Oppida sind Fragestellungen zur Pflanzenwirtschaft und Mensch-Umwelteinflüssen derartiger früher, protourbaner Siedlungen häufig noch ausständig. Um diese Forschungslücke graduell zu schließen, werden im Rahmen der Ausgrabungen des Oppidums Altenburg-Rheinau archäobotanische Makroreste untersucht. Das Oppidum wurde um 120 v. Chr. auf zwei Halbinseln des Rheins (CH, D) errichtet und gilt als späteisenzeitliche Handelsmetropole. Die vorläufigen Analysen der Samen, Früchte und Holzkohlen liefern neue Einblicke in die zu erwartende Intensivierung der Landnutzung, das Nutzpflanzenspektrum und Wegwerfverhalten der frühen Städter:innen.

Informationen

 

Vortragsreihe 

»Neue Bioarchäologische Forschungen«

Termin

7. April 2026 | 18:30 CEST

Ort

  • Otto Wagner Postsparkasse, Georg-Coch-Platz 2, 1010 Wien, Seminarraum 1, 3. Stock

Veranstalter

  • ÖAW-ÖAI

 

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